Liegeräder

  • ErgonomieDer Reiz außergewöhnlicher Technik führte mich anfangs zum Liegerad. Absolut überzeugt haben mich aber auch handfeste ergonomische Vorteile:
    • Man sitzt bequem und locker und hat alle Bedienelemente am Lenker sicher im Griff. Der Kopf bleibt ohne Anstrengung aufrecht. Auf der großen Sitzfläche verteilt sich das Körpergewicht gut. Man kann auch stundenlange Fahrten schmerzfrei ohne Druckstellen oder Verspannungen genießen.
    • Oberkörper und Brustkorb sind ganz entspannt. Durch freiere Atmung wird die Beinmuskulatur besser mit Sauerstoff versorgt.

    Der wichtigste Vorteil des Liegerades: 
Gegen den Sitz ist eine äußerst wirksame Kraftübertragung auf die Pedale möglich, unvermittelt und ohne mühsamen, uneffizienten Einsatz von Arm- und Brustmuskeln. Ob beim Anfahren, am Berg oder beim Zwischensprint - so gut wie ein Liegerad geht kaum ein anderes Rad ab, vorausgesetzt allerdings, dass die Gewöhnungszeit hinter einem liegt.

    Und: Die deutlich kleinere Stirnfläche von Rad und Fahrer erleichtert spürbar die Arbeit gegen den Fahrt- oder Gegenwind, was sich gerade bei langen und schnellen Fahrten in höherer Reichweite bzw. Geschwindigkeit bemerkbar macht.

    Insgesamt sind also bessere Fahrleistungen bei geringerer Ermüdung möglich. Ein Genuss, so entspannt dahin zu schnellen, die Körperkraft gut ausnutzend, den Blick frei nach vorn gerichtet, die Umgebung sehen zu können, den Himmel und die Wolken.

  • SicherheitLiegeräder seien gefährlich? Ein Vorurteil!

    Dank der kleinen Räder und dem niedrigen Schwerpunkt bringt man die Füße leicht zu Boden. Wenn das Rad einmal unter einem wegrutscht, so steht man fast automatisch auf den Füßen. Wenn es doch zu einem 'unfreiwilligen Abstieg' kommt, kann man mit den Beinen oder dem Po Sturzenergie aufnehmen und der Kopf ist am weitesten von der Gefahrenzone entfernt. Man kann auch besser bremsen ohne Überschlagrisiko.

    Freie Sicht nach vorn, statt sturer Blicke in Richtung Asphalt! Optimale Kontrolle des Verkehrsgeschehens und leichtere Kontaktaufnahme mit dem Autofahrer gegenüber. Rückspiegel verschaffen komfortablen Überblick auf's rückwärtige Geschehen. Klasse!

    Wer Radfahren kann, lernt auch schnell das Liegerad fahren. Das können Zigtausende zufriedener Liegeradler bestätigen. Und wer sehr unsicher oder gehandicapt ist, nimmt eben ein Liege-Dreirad.

  • sicherheit

    Neugier, Offenheit und Selbstvertrauen sind zum Liegerad-Testen gute Voraussetzungen, denn wer damit keine Erfahrung hat, muss erst die vielfältige Materie kennen lernen und Kriterien herausbilden, um seine persönlichen Vorlieben zu erkennen. Zu Beratung und Probefahrt empfehle ich vorherige Terminabsprache, dann habe ich mehr Zeit für das individuelle Gespräch.

    Das Eingehen auf Ihre individuellen Wünsche ist mir ein großes Anliegen. Ich helfe ihnen, das für sie Richtige herauszufiltern und passe Ihnen das Rad optimal an. Ich arbeite seit 1991 mit Liegerädern, ein Erfahrungsschatz, der Ihnen zu Gute kommt.